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Ponywoche im Stall Mudjibur vom 16. – 20. April 2012

Da hatte sich das Mudjibur-Team aber etwas ganz Tolles ausgedacht: Und so standen am Montagnachmittag, bei zugegebenermassen nicht allzu freundlichem Wetter, 9 Meitschi und 3 Buebe pünktlich um 14.00 Uhr in der Reithalle.

Das Motto lautete: Indianerwoche. Da ein Indianer oder eine Indianerin natürlich ganz schlecht ohne Pony resp. Pferd auskommt, lernten wir zunächst einiges über die Pflege unserer vierbeinigen Freunde: Striegeln, bürsten, Hufe waschen, wie man ein Pony richtig anbindet und wie man es korrekt aus der Boxe führt. Danach durften wir die Ponys durch einen Hindernisparcours führen, denn auch das ist nicht so einfach, wie einige von uns feststellen mussten.

Wir bastelten Indianerkleider aus Jutesäcken, verzierten sie mit Farbe und Moosgummi, ebenso fertigten wir aus Moosgummi tolle Stirnbänder an, die wir mit bunten Federn dekorierten. Wir erhielten alle ein Mäppchen mit interessanten Unterlagen. Unser Lieblingspony zeichneten wir auf das Titelblatt. Wir tollten mit Ayla in unserem gebastelten Kleid in der Reithalle herum. Nach dem Zvieri durften wir auf die Ponys sitzen und wurden in der Halle herumgeführt.

Im gemütlichen Stübli verkleideten wir uns für einen Ausritt. Auch die Ponys durften wir „schminken“. Und so kam richtige Winnetou-Stimmung auf, als sich am Nachmittag bei tollem Sonnenschein 6 Ponys mit Reitern und ihren Führern auf den Weg Richtung Dählengraben machten. Auf halber Strecke wurden die Plätze getauscht. Die Ueberraschung war perfekt, als auf dem Sandplatz ein Lagerfeuer bereit stand, als wir zurückkehrten. Während die eine Gruppe Schlangenbrot buk, hatte die andere Gruppe die Möglichkeit, auf Aldo im Westernsattel zu reiten.

Schon war mehr als die Hälfte der Ponywoche vorbei und wir waren gespannt, was noch alles kommen würde. Am Donnerstag stand ein Gymkhana-Tag auf dem Programm, wo wir unsere Reitkünste vorführen und unsere Geschicklichkeit testen konnten. Verschiedene Posten mussten auf oder neben dem Pferd in Angriff genommen werden. Da gab es viel zu lachen, wenn z.B. die Arme zu kurz waren, um vom Pony aus den Tisch zu decken.

Am letzten Tag erfolgte ein Quiz, wo wir beweisen konnten, was wir alles gelernt haben. Jede richtige Antwort wurde mit einem Gummibärchen belohnt. Zum Abschluss durften wir noch auf ein richtig grosses Pferd sitzen und an der Longe ein paar Runden drehen.

Es war eine ganz tolle Woche mit viel Kinderlachen, sie wird uns unvergesslich bleiben. Ein tolles Dankeschön allen, die zum Gelingen dieser Woche beigetragen haben.

Nicole Hirt

Bilder von der Ponywoche

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